It's getting serious.

AUSSCHLUSS-VERGABEVERFAHREN1

Compliance

Wir beraten im Bereich von Anti-Korruption bei öffentlichen Auftragsvergaben samt Bieterabsprachen, zumal es sich bei öffentlichen Beschaffungen um einen korruptionsanfälligen Bereich handelt. Compliance-Anforderungen in diesem Zusammenhang sind sowohl für öffentliche Auftraggeber als auch Bieter aus Sicht des Vergabe-, Wettbewerbs- und Strafrechts relevant.

Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Beratung der erstmaligen Entwicklung und Verbesserung von effizienten Compliance-Programmen (samt Risikoanalyse, Verhaltenskodizes, Verhaltensanweisungen betreffend Einladungen und Geschenken, effizienten Schulungen, dem Aufbau einer notwendigen Compliance-Infrastruktur und dem Verhalten bei Hausdurchsuchungen) und erstellen dabei maßgeschneiderte Lösungen abhängig davon, ob es sich beim Mandaten um einen öffentlichen Auftraggeber oder einem Bieter handelt.

In diesem Zusammenhang beschäftigen wir auch mit Themen des Wettbewerbsrecht (vor allem Bieterabsprachen) und dem Strafrecht (Bestechung, Anfüttern von Amtsträgern).

Selbstreinigende Maßnahmen

Dabei liegt einer unserer Schwerpunkte in der Prüfung von (schweren) beruflichen Verfehlungen von Bietern, wobei bereits der Verdacht eines Fehlverhaltens zur vergaberechtlichen Unzuverlässigkeit und in weiterer Folge zum Ausschluss von Vergabeverfahren führen kann.

Vor allem beraten wir Unternehmen auch im Hinblick auf sogenannte „selbstreinigende“ Maßnahmen (samt personellen und organisatorischen Maßnahmen, Schadenswiedergutmachung und der Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden) zur Wiederherstellung der vergaberechtlichen Zuverlässigkeit, um Geschäftsmöglichkeiten mit der öffentlichen Hand zu wahren. Dies gilt auch für Selbstreinigungsmaßnahmen der Weltbank sowie anderer multilateraler Entwicklungsbanken.

„Spill-Over“-Effekte

Ein Spezialgebiet unserer Vergabe-Compliance Praxis liegt an der Schnittstelle von ausländischen Antikorruptionsgesetzen und Vergaberecht.

Hierbei beraten wir insbesondere hinsichtlich des US „Foreign Corrupt Practises Act – FCPA“ und dem UK Anti-Bribery Act und in diesem Zusammenhang mit internationalen „Spill-Over“-Effekten.